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1 31.03.20 | Mit dem Notfall-KiZ unterstützt das Bundesfamilienministerium Eltern, bei denen aufgrund der Corona-Pandemie Einkommen wegfällt

Der Kinderzuschlag (KiZ) ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern mit kleinen Einkommen, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen. Für ein Paarfamilie mit zwei Kindern ist das ein Einkommen von circa 1400 bis circa 2400 Euro netto. Bei hohen Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht.

Da viele Familien und Alleinerziehende durch die Corona-Pandemie Einkommenseinbußen haben, wurde der reguläre Kinderzuschlag jetzt angepasst.

Damit reagiert die Bundesregierung auf die kurzfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Familien und Kinder, die aktuell weniger Geld haben und nur noch über ein kleines Einkommen verfügen, sollen so unterstützt werden.

Der Notfall-KiZ soll ab dem 1. April 2020 beantragt werden können.

Der Antrag kann bequem online auf der Internetseite der Familienkasse gestellt werden. Mitt dem KIZ-Lotsen der Familienkasse kann geprüft werden, ob voraussichtlich ein Anspruch besteht.

Hier gehts zur Meldung des BMFSFJ.
2 31.03.20 | Covid-19-Patient wieder genesen

Der Mann aus der Gemeinde Barleben, der vor drei Wochen positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, ist wieder genesen. Das geht aus Informationen des Gesundheitsamtes des Landkreises Börde hervor. Der letzte von insgesamt drei Tests war negativ ausgefallen. Die dreiwöchige häusliche Quarantäne ist damit beendet.

3 30.03.20 | Soforthilfen können abgerufen werden

Ab sofort können Solo-, Selbstständige, Kleinstunternehmer und Freiberufler in Sachsen-Anhalt die Corona-Soforthilfe bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragen. Am schnellsten können die Anträge bearbeitet werden, wenn sie per E-Mail an soforthilfe-corona@ib-lsa.de versendet werden.

Die Anträge können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.


Den Antrag finden Sie hier.

4 27.03.20 | Regelung zu Kitakosten

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen vom 15.03.2020 und der Allgemeinverfügung des Landkreises Börde zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen vom 16.03.2020 sind bis einschließlich 19.04.2020 die Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte in der Gemeinde Barleben geschlossen.

Da Eltern, die ihr Kinder/ihre Kinder in einer Kindereinrichtung in der Gemeinde Barleben angemeldet haben, trotz des Betreuungsvertrages mit der Gemeinde Barleben in diesem Zeitraum nicht betreuen lassen konnten, wird die Beitragszahlung zunächst für den Monat April 2020 ausgesetzt. Dies betrifft die Eltern, deren Kinder nicht in der Notbetreuung betreut werden.

Bei Teilnahme am Lastschriftverfahren wird dies von der Gemeinde Barleben automatisch berücksichtigt. Bei festgelegten Überweisungen und Daueraufträgen wird um eigenständige Beachtung gebeten.

5 27.03.20 | Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse für die Wirtschaft zur Verfügung

Landesregierung zu Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler

Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse für die Wirtschaft zur Verfügung

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt hierzu: „Wir haben sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ihnen wollen wir in der Krise schnell, effektiv und unbürokratisch helfen. Mit dem Hilfspaket senden wir ein entschlossenes und starkes Signal aus.“

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann betont: „Es ist gut, dass wir uns innerhalb der Landesregierung darauf verständigen konnten, die Bundeshilfen durch ein landeseigenes Programm zu ergänzen. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstruktur ist sehr kleinteilig. Kleine Unternehmen können einer derartigen Krise jedoch weniger lange standhalten als große Konzerne. Mit dem Landesprogramm geben wir jetzt diesen kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen vor allem durch die Gewährung von Zuschüssen eine Zukunftsperspektive. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Wochen die wirtschaftliche Situation genau analysieren und uns eng mit gewerblichen Kammern, Arbeitgeberverbänden sowie Gewerkschaften austauschen. Unser Ziel ist es, die erfolgreich gewachsenen Wirtschaftsstrukturen des Landes möglichst zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Sollte es in den kommenden Wochen und Monaten erforderlich sein, werden wir unser Hilfsprogramm entsprechend anpassen.“

Finanzminister Michael Richter erläutert: „In so einer Zeit ist es geboten, Kredite aufzunehmen um zu helfen. Am Geld wird es nicht scheitern. Ich habe mit der Investitionsbank verabredet, dass unter Beachtung notwendiger Regeln die Hilfen unbürokratisch und schnell ausgezahlt werden.“

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen; diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.

Unternehmen mit

• bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,

• 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,

• 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,

• 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen- Anhalt. Ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo- Selbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen.

Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Neben Solo- Selbstständigen und Unternehmen können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen. Von den rund 56.000 Unternehmen in Sachsen-Anhalt zählen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 76 Prozent (42.700) weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 18,3 Prozent haben zwischen 10 und 50 Beschäftigte (10.200 Unternehmen). Darüber hinaus gibt es mehr als 40.000 Solo-Selbstständige in Sachsen-Anhalt. Neben den Zuschüssen wird das Land auch ein Programm mit attraktiven Darlehen für Unternehmen auflegen, um Liquidität zu sichern.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gibt es auch auf den Social-Media- Kanälen des Ministeriums bei Twitter, Instagram und Facebook.

Informationen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt sind verfügbar unter:

https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/

6 25.03.20 | Soforthilfeprogramm zur Unterstützung der Kunst- und Kulturszene

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat ein Soforthilfeprogramm zur Unterstützung der Kunst- und Kulturszene eingerichtet, das sich an in existenzielle Notlage geratene Künstlerinnen und Künstler richtet. Antragsberechtigt sind selbständige Künstlerinnen und Künstler, die in den Bereichen Musik, darstellende oder bildende Kunst ihre künstlerische Tätigkeit schaffen, ausüben oder lehren sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Den Antrag finden Sie >>hier<<

7 24.03.20 | Kfz-Zulassungsstelle bleibt geschlossen

Kfz-Zulassung nur noch nach Einzelfallentscheidung möglich / gebuchte Onlinetermine sind ab sofort hinfällig

Die Aufrechterhaltung dieser Dienstleistung und die dadurch entstehen Kontaktbrücken zwischen Menschen stehen nicht im Einklang mit der zweiten Eindämmungsverordnung, die die Landesregierung heute (24.03.2020) beschlossen hat.

Ab sofort gilt für den Landkreis Börde zu Kfz-Zulassungsangelegenheiten das Prinzip der Einzelfallentscheidung. Antragsteller, die einen unaufschiebbaren Grund nachweisen (zum Beispiel für Lebensmitteltransporte, für den Rettungsdienst, die Krankenversorgung oder für Pflegedienste) , können unter Beachtung aller hygienischen und amtlichen Regeln einen Einzeltermin erhalten. Dazu ist mit der jeweiligen Begründung, unter Angabe der vollständigen Kontaktdaten, ein formloser Antrag zu stellen. Der Antrag kann per Mail strassenverkehr@landkreis-boerde.de oder per Telefax 03904 7240-53670 übermittelt werden. Selbstverständlich stehen für die Beantragung auch alle bekannten Behördenbriefkästen des Landkreises Börde zur Verfügung.

8 24.03.20 | Trauerhallen bleiben geschlossen

Der Bürgermeister der Gemeinde Barleben erlässt auf der Grundlage der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. März 2020 sowie der Verordnung der Landesregierung Sachsen-Anhalt vom 17. März 2020 folgende Regelung zur Benutzung der gemeindlichen Friedhöfe als öffentliche Einrichtung

1. Die gemeindlichen Trauerhallen werden mit Wirkung vom 23. März 2020 bis auf weiteres geschlossen. Trauerfeiern können nur unter freiem Himmel an der Grabstätte abgehalten werden.

2. Beerdigungen sind im engsten Familienkreis, mit einer maximalen Anzahl von 20 Personen gestattet.

3. Der Veranstalter oder die Veranstalterin (Auftraggeber) hat folgendes sicherzustellen:

- zwischen den Teilnehmenden wird ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten und - die anwesenden Personen werden in einer Anwesenheitsliste erfasst, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Adresse und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen.

4. Die Nutzung der Kühlzelle wird weiterhin gewährt.

Diese Verordnung tritt am 23. März 2020 bis auf weiteres in Kraft.

9 23.03.20 | Kontaktverbot - Land erlässt Allgemeinverfügung

Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung vom 22.03.2020 eine Allgemeinverfügung, in Form einer Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie, erlassen. Ziel ist die Eindämmung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2. Darüber hinaus sind seit dem 20.03.2020 Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet Sachsen-Anhalt untersagt.

Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie

+++ Bekanntmachung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. März 2020 +++

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erlässt auf der Grundlage des § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 IfSG in Verbindung mit §§ 4 Absatz 1, 19 Absatz 2 Satz 3 und Absatz 3 Satz 1 Gesundheitsdienstgesetz Sachsen-Anhalt (GDG LSA) folgende

Allgemeinverfügung

1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere:

1.1 die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,

1.2 notwendige Lieferverkehre und Umzüge,

1.3 die Inanspruchnahme medizinischer, zahnmedizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blut- und Blutplasmaspenden) sowie Besuche bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),

1.4 Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Nutzung von Geschäften im Sinne der Nr. 4.2 und Reparaturdienstleistungen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Frisören und Barbieren, Massagepraxen, Kosmetik-, Nagel-, Piercing- und Tattoostudios und ähnliche Betriebe,

1.5 der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern und eigenen Kindern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,

1.6 die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen insbesondere die Wahrnehmung des Ehrenamtes im sozialen Bereich,

1.7 die Begleitung Sterbender sowie Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis,

1.8 Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung,

1.9 das Aufsuchen von Gerichtsverhandlungen sowie die Wahrnehmung dringender Rechtsangelegenheiten und

1.10 Handlungen zur Versorgung und notwendigen Bewegung von Tieren.

2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet.

3. Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 7. August 2014 (GVBl. LSA S. 386, 443), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Dezember 2016 (GVBl. LSA S. 360), sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

3.1​Ausgenommen sind die Belieferung, die Mitnahme und der Außer-Haus-Verkauf. Hierbei ist sicherzustellen, dass

- ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird und

- im öffentlichen Bereich einschließlich Einkaufszentren kein Verzehr in einem Umkreis von weniger als 50 Metern zum Abgabeort stattfindet.

3.2 Bei gastronomischen Angeboten in Beherbergungsbetrieben ist auch die Lieferung im Zimmerservice zulässig.

4.​Untersagt wird die Öffnung von Ladengeschäften jeder Art.

4.1 Von der Schließungsverfügung nach Nr. 4 ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen, Tierbedarf, Fahrradläden, Bau- und Gartenmärkte, Großhandel, Tankstellen und Kfz-Teileverkaufsstellen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Wochenmärkte, der Betrieb von Lebensmittelhandel im Reisegewerbe, Reinigungen, Waschsalons, der Online-Handel und Abhol- und Lieferdienste.

4.2 Bei Ladengeschäften, die ein Mischsortiment führen, ist eine Öffnung zulässig, soweit das nach Nr. 4.1 zugelassene Sortiment einen nicht nur unerheblichen Anteil am Gesamtsortiment umfasst.

4.3 Die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte können auf Antrag Ausnahmegenehmigungen für andere für die Versorgung der Bevölkerung unbedingt notwendige Geschäfte erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

4.4 Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die in Nr. 4.1 genannten Ausnahmen sowie deren gastronomische Einrichtungen für die Belieferung, Mitnahme und Außer-Haus-Verkauf unter den Voraussetzungen der Nr. 3.1 erlaubt.

5. Die Sicherheitsbehörden und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Allgemeinverfügung. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.

6. Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Absatz 1a Nr. 6 IfSG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

7. Weitergehende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden bleiben unberührt.

8. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Absatz 3 i V m § 16 Absatz 8 IfSG sofort vollziehbar.

9. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 05. April 2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden am 05. April 2020, 24:00 Uhr.

10 23.03.20 | Kundeninformation Kreissparkasse Börde

Corona-Krise - Präventionsmaßnahmen der Kreissparkasse Börde

Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen uns, dass wir gemeinsam vor einer großen und bisher nicht gekannten Bewährungsprobe stehen. Die Bundes- und Landesregierung wollen mit drastischen Maßnahmen die Ausbreitung des Corona-Virus vermindern.

Auch wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Das erklärte Ziel ist: Die Kreissparkasse Börde steht an der Seite ihrer Kunden und bleibt präsent!

Wir bereiten uns auf die zu erwartende Ausbreitung des Corona-Virus vor: Um unseren Kunden verlässlich alle gewohnten Leistungen anbieten zu können, werden wir ab Montag, 23.03.2020, unsere Service-, Kasse- und Dienstleistungsgeschäfte aufgrund der besonderen Lage und zur Sicherstellung der Verfügbarkeit auf die Geschäftsstellen Oschersleben, Haldensleben, Wolmirstedt, Wanzleben, Hohenwarsleben, Eilsle- ben und Oebisfelde konzentrieren.

Die Selbstbedienungsbereiche bleiben an allen Standorten wie gewohnt geöffnet. Die Versorgung der Kunden mit Bargeld ist somit weiterhin gewährleistet.

Ziel dieser Maßnahme ist die Reduzierung des Infektionsrisikos für unsere Kunden und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe.

Kundenberatungen, Aufträge und Services können täglich von 8.00 bis 19.30 Uhr über unser Kundenservice-Center (Telefon: 03949 911-0) oder rund um die Uhr in der Internetfiliale abgewickelt werden. Auch die Briefkästen werden weiterhin geleert.

Die Bargeldversorgung und die Funktionsfähigkeit der Zahlungsverkehrssysteme sind und bleiben somit funktionsfähig. Die Standortzusammenlegungen sind zeitlich befristet und gelten bis auf Weiteres. Wir leisten damit unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus und folgen den Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert- Koch-Instituts.

Wir möchten gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden gesund durch diese Zeiten kommen und danken daher für das Verständnis.

11 21.03.20 | Abfallentsorgung im Landkreis Börde / Kleinannahmestellen bleiben ab 21. März geschlossen

Ab 21. März 2020 bleiben alle Kleinannahmestellen im Landkreis Börde (Haldensleben / Oschersleben / Wolmirstedt/Elbeu / Wanzleben / Oebisfelde) geschlossen. Für gewerbliche Entsorger erfolgt wie bekannt - nun ein „geordneter Einzelterminablauf“.

Die bisher geöffneten Kleinannahmestellen haben sich zu Orten entwickelt, an denen große Menschenansammlungen entstehen. Genau dieser Sachverhalt steht der amtlich erlassenen Endämmungsverordnung entgegen. Landrat Martin Stichnoth wirbt bei der Bevölkerung um Einsicht: „Die durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt erlassenen Restriktionen sind zwingend zu beachten, um die voranschreitende Corona-Pandemie einzudämmen. Landesweit ist allen Verantwortungsträgern bewusst, dass es sich beim `Einfrieren“ des öffentlichen Lebens um einschneidende, aber zwingend notwendige Maßnahmen handelt. Ich richte meinen dringenden Appell an jeden Einzelnen, sich an die amtlich vorgegebenen Regelungen und Vorschriften zu halten. Akzeptieren Sie bitte die Einschränkungen. Denn der Schutz der Gesundheit unserer Menschen, Ihrer Familie, Ihrer Freunde und Bekannten steht an erster Stelle.“

Für Rückfragen zur Abfallentsorgung während der Corona-Krise wurde ein Telefon eingerichtet: 039201 703350. Die Nummer ist bis auf Weiteres montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

12 18.03.20 | +++ Information der Gemeinschaftsschule +++ 

Liebe Eltern, Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Barleben, aufgrund der aktuellen Lage ist die Schule bis zum 13.April 2020 geschlossen. Seit Mittwoch, den 18.03.2020 stehen für alle Klassen Aufgaben zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch alle weiteren Informationen in diesem Zusammenhang auf der Webseite: www.gms-barleben.de

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihren Familien vor allem eins: Bleiben Sie gesund! Ihr Team der GMS Barleben

13 18.03.20 | +++ Fahrplan Bördebus ab 19.03.20 +++ 

Sehr geehrte Fahrgäste, die BördeBus Verkehrsgesellschaft mbH wird mit Wirkung vom 19.03.2020 den Ferienfahrplan in Kraft setzen. Alle Verkehre werden dann wie an einem regulären Ferientag durchgeführt.   Wir bitten um Beachtung und Verständnis für diese Maßnahme!

14 18.03.20 | +++ Information Arztpraxis Witzenhausen +++ 

Am 17.03.2020 wurden in der Praxis von Fr. Dr. Witzenhausen alle Patienten durch das Fenster behandelt. Dies geschah aufgrund eines Verdachtsfall in der Praxis, sodass die Regelung nur für diesen Tag galt. Das Testergebnis fiel negativ aus. Ab heute läuft der Praxisbetrieb wieder in gewohnten Strukturen.

15 17.03.20 | Bürgertelefon geschaltet.

Die Gemeinde Barleben hat mit sofortiger Wirkung ein Bürgertelefon geschaltet. Unter der Rufnummer 039203 / 565-2111 stehen wir Ihnen in der Zeit von 8:00 - 18:00 Uhr für Fragen zur Verfügung.

16 17.03.20 | Einrichtungen & Geschäfte schließen
17 17.03.20 | Mittellandhalle: Spiel & Trainingsbetrieb

Aufgrund der aktuellen Situation ist der Komplex Mittellandhalle ab sofort bis voraussichtlich 19.04. 2020 für den Trainings- und Turnierbetrieb sowie für öffentliche Veranstaltungen geschlossen.

18 17.03.20 | Öffnungszeiten der Verwaltung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Barleben,
aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Gemeindeverwaltung vorerst bis zum 17.04.2020 geschlossen. Um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren, erfolgt der Kontakt zwischen Bürger und Verwaltung ausschließlich per Telefon, E-Mail oder das Internet. Nicht notwendige Behördengänge sind zu vermeiden. Sollte ein persönlicher Kontakt unumgänglich sein, ist dieses nur durch Terminvereinbarung möglich.

19 13.03.20 | Kindertageseinrichtungen mit sofortiger Wirkung geschlossen

Zeitraum vom 16. März – 13. April 2020

KiGa Barleben (Barleber Schlüpfe) geschlossen

KiKri Barleben (Jenny Marx) geschlossen

Kita Meitzendorf (Birkenwichtel) geschlossen

Hort der Grundschule Barleben geschlossen

Kita Ebendorf (Gänseblümchen) GEÖFFNET = Notfall-Kita! Für den allgemeinen Betrieb geschlossen

Die Notfall-Kita steht allen Eltern zur Verfügung, die in einem Systemrelevantem Job beschäftigt sind und die Daseinsfürsorge absichern, insbesondere sind das die nachstehenden Berufsgruppen: Mitarbeiter im Gesundheitswesen – Krankenpfleger, Altenpfleger, Arzthelfer, Ärzte, Apotheker und Mitarbeiter aus Apotheken, Polizeibeamte, Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Rettungsdienstes, Mitarbeiter aus Behörden; Erzieher, Müllentsorgung, Bus-, Bahn- und LKW Fahrer, Lebensmittelversorgung/Handel, Wasser- und Stromversorgung uvw.. Es kann aber auch Einzelfälle geben, über die zu entscheiden ist (beispielsweise die Reinigungskraft, die eine sehr wichtige Aufgabe in medizinischen Einrichtungen realisiert).

Appell: Die BürgerInnen, die einen Systemrelevanten Job ausüben sind sich bitte ihrer besonderen und verantwortungsvollen Aufgabe bewusst und nehmen diese bitte im Sinne der Allgemeinheit wahr. Im Sinne der zivilgesellschaftlichen Gesamtverantwortung gilt es nun die Risikogruppe zu schützen und die notwendigen Prozesse der Gesellschaft am Laufen zu halten.

Die folgenden Einrichtungen werden eigene Meldungen veröffentlichen:

Kita Gut Arnstedt (Bodelschingh-Haus Stiftung) - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

Hort der Ecole Grundschule (Bodelschingh-Haus Stiftung) - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

Kita Dahlenwarsleben (Hoppetosse) – Bitte beachten Sie die Homepage der Niederen Börde

Ecole Gymnasium - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

Ecole Grundschule - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

20 13.03.20 | Bürgerverkehr wird eingeschränkt

Aufgrund der aktuellen Situation wird der Bürgerverkehr in der Gemeindeverwaltung vorerst bis zum 13.04.2020 eingeschränkt.

Bitte prüfen Sie selbst, wie dringend Ihr Anliegen ist und ob Sie es nicht schriftlich, telefonisch oder per Mail vortragen können. Abzugebende Formulare können in unseren Briefkasten geworfen werden.

Personalausweise und Pässe werden derzeit nur verlängert, wenn Sie eine Reise antreten, eine Immobilie kaufen, einen Kredit aufnehmen oder ähnliches.

Danke für Ihr Verständnis.

21 13.03.20 | Wegen Coronavirus: Bürgermeister trifft Festlegungen

Aufgrund der besonderen Lage und um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat Bürgermeister Frank Nase einige Festlegungen getroffen, die für alle Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie der nachgeordneten Einrichtungen, wie Kindereinrichtungen, Feuerwehr und Bibliothek ab sofort gelten. So sollen Mitarbeiter, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, sich unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben und Kontakt zum Gesundheitsamt ihres Landkreises bzw. kreisfreien Stadt aufnehmen. Das gilt gleichfalls für Rückkehrer aus anderen Urlaubsländern, die auf Reiserouten neuralgische Punkte, wie Flughäfen, Großbahnhöfe etc. nutzen mussten. Über die Anweisungen/Maßnahmen des jeweiligen Gesundheitsamtes ist der Vorgesetzte bzw. das Bürgermeisterbüro zu informieren.

Ebenfalls hat der Bürgermeister angewiesen, dass Dienstreisen, Fortbildungen und Schulungen zu reduzieren, möglichst zu vermeiden sind.

Zum Erhalt des Dienstbetriebes in der Gemeindeverwaltung wird in Einzelfällen eine Urlaubssperre in Betracht gezogen.

„Die Ausbreitung des Coronavirus ist eine enorme Herausforderung für uns als Gesellschaft. Mir ist es dennoch wichtig, dass wir mit Ruhe und Besonnenheit, durch diese angespannte Zeit lenken“, erklärt Frank Nase diese Vorsichtsmaßnahmen.

22 13.03.20 | Internationale Kooperationsbörse in Barleben wird verschoben

Die für den 21. bis 23. April geplante Internationale Kooperationsbörse in der Gemeinde Barleben wird nicht stattfinden. Die Netzwerkpartner haben sich nach intensivem Austausch einheitlich dazu entschieden, die Veranstaltung im April abzusagen. „Uns Netzwerkpartnern obliegt die volle Verantwortung unseren Teilnehmern und Gästen gegenüber. Bei der momentanen Lage die Kooperationsbörse durchzuführen, können wir nicht vertreten“, erklärt Sven Fricke vom Unternehmerbüro der Gemeinde Barleben.

Die Internationale Kooperationsbörse soll in diesem Jahr jedoch nicht komplett ausfallen, sondern an einem anderen Termin stattfinden. Wann das sein wird, ist derzeit noch unbestimmt.

23 11.03.20 | Informationen zum Corona-Fall in der Gemeinde Barleben

Das Gesundheitsamt des Landkreises Börde hat gegenüber der Gemeinde Barleben am heutigen Morgen offiziell bestätigt, dass es in der Gemeinde Barleben einen ersten Corona-Fall gibt. Ein 39-jähriger Mann aus Barleben wurde positiv auf Covid 19 getestet. Er befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Diese dauert 14 Tage und wird vom Gesundheitsamt überwacht.

Nach Rekonstruktion der Kontaktkette durch das Gesundheitsamt des Landkreises Börde hatten der Erkrankte und deren Familienangehörige keinen Kontakt zu Gemeinschaftseinrichtungen (Kitas/Schulen) in der Gemeinde Barleben. Daher werden diesbezüglich vorerst keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Der Landkreis Börde hat eine Internetseite mit Informationen und aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://www.landkreis-boerde.de/menschen/gesundheit/coronavirus/