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Bürgertelefon: 039203 / 565-2111
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Aktueller Stand

1 06.04.20 | Wichtige Information für Eltern, die ihr Kind/ihre Kinder für die Notbetreuung in der Kita in Ebendorf angemeldet haben

Der Essenanbieter „ALEX-Menü“ stellt ab Dienstag, 07. April 2020, die Essenlieferung für die Not-Kita ein. Ersatzweise wird die Not-Kita von der „Bördeküche“ versorgt. Hier ist allerdings nur die Mittagsversorgung möglich. Frühstück und Vesper müssen selbst mitgebracht werden.

Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften. Folgende Speisen dürfen nicht mitgebracht werden:

1. Speisen, die rohe Eier als Zutat enthalten

- Selbstgemachte Mayonnaise

- Süßspeisen mit Eischnee

- Salate mit weichgekochtem Ei

2. Speisen mit rohem Fisch oder Fleisch

- Frisches Mett

- Streichfähige Rohwurst, wie Teewurst

- Räucherlachs

3. Rohmilch, Rohrahm, Vorzugsmilch

- Brie

- Camembert

2 04.04.20 | Dritte SARS‐CoV‐2‐Eindämmungsverordnung

Mit Wirkung vom 02. April 2020 hat die Landesregierung Sachsen-Anhalt die dritte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhal inklusive des Bußgeldkatalogs erlassen.

Diese Verordnung setzt die Verordnung vom 24.03.2020 außer Kraft.

Die vollständige dritte Verordnung vom 02. April 2020 finden Sie >>hier<<

Fragen und Antworten (FAQs) zur dritten Verordnung vom 02. April 2020 finden Sie >>hier<<

3 03.04.20 | Erlass: Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen

Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen des Landes Sachsen-Anhalt

Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration vom 31. März 2020

An die

örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe,

die Träger von Kindertageseinrichtungen

die Tagespflegestellen

im Land Sachsen-Anhalt.

§1

Anwendungsbereich

(1)Dieser Erlass richtet sich im Land Sachsen-Anhalt an alle Träger von Kindertageseinrichtungen, Tagespflegepersonen sowie alle Gemeinden und Verbandsgemeinden.

(2)Der Erlass dient der Umsetzung der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 17.03. 2020 in der jeweils geltenden Fassung in den Kindertageseinrichtungen im Land Sachsen-Anhalt.

§2

Notbetreuung in den Einrichtungen

(1)Grundsätzlich sollen sich so wenige Kinder wie möglich gleichzeitig in einem Raum einer Kindertageseinrichtung aufhalten, um das lnfektionsrisiko zu minimieren. Das bedeutet, es sollen sich in den Gruppen- oder Betreuungsräumen und Schlafräumen je fünf Quadratmeter Grundfläche nicht mehr als eine Person gleichzeitig aufhalten, jedoch jeweils insgesamt nicht mehr als fünf Kinder und die sie betreuenden Personen. In Sanitärräumen sollen sich jeweils nur bis zu zwei Kindern und eine erwachsene Person gleichzeitig aufhalten. Es zählt jeweils die gesamte Grundfläche, so wie sie in den Gebäudeplänen angegeben ist.

(2)Soweit die in Absatz 1 vorgegebene Anzahl von Kindern in Gruppenräumen nicht nur kurzzeitig, d.h. wenige Tage, um mehr als ein Kind überschritten wird, sollen Kinder in einer anderen möglichst nahegelegenen Einrichtung betreut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es auch zulässig, sofern altersgerechte Bedingungen vorgehalten werden, dass Kinder auch in den Räumen der anderen Altersbereiche betreut werden. Der Wechsel der Einrichtung ist mit den Eltern abzustimmen, dabei sind das Alter des Kindes und seine persönliche Entwicklung ebenso zu berücksichtigen, wie soziale Aspekte.

(3)Gibt es keine Möglichkeit, die Anzahl der zu betreuenden Kinder durch Maßnahmen nach Absatz 2 so weit zu reduzieren, dass die in Absatz 1 festgelegten Grenzen eingehalten werden, kann der zuständige örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe in Abstimmung mit dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt auf Antrag in Abhängigkeit von den baulichen Beschaffenheiten unter Auflagen insbesondere zu den Hygienestandards eine Ausnahme erteilen. Die Ausnahme ist auf maximal zwei Wochen zu befristen, sie kann auf Antrag um jeweils eine Woche verlängert werden. Die Erteilung einer Ausnahme befreit den Träger der Einrichtung nicht davon, die durch Absatz 1 vorgegebenen Vorgaben unverzüglich zu erreichen.

(4)Eine Zusammenlegung von Kindertageseinrichtungen mit dem Ziel, Notbetreuungen zu konzentrieren, ist nicht angezeigt, da dies den Regelungen zur Eindämmung der Infektionen widerspricht.

(5)Die Notbetreuung von Kindern mit Behinderungen nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 der 2. SARS-CoV-2-EindV ist auch für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zu gewährleisten soweit sie Ansprüche nach § 8 Satz 2 Kinderförderungsgesetz haben, § 12 Abs. 2 bis 4 der 2. SARS-CoV-2-EindV sind entsprechend anzuwenden.

§3

Arbeits- und Dienstpflicht

(1)Die Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen sind nur für die Aufnahme von Kindern und damit eingeschränkt geschlossen. Infolgedessen besteht die Arbeits- und Dienstpflicht sowie die Pflicht, die mit der Betriebserlaubnis oder Pflegeerlaubnis gestatteten Betreuungsangebote für die Notbetreuung vorzuhalten, bis auf weiteres fort. Da gemäß Absatz 3 weiterhin mit der Kindertagesbetreuung einhergehende Arbeiten verrichtet werden können, ist gegenwärtig nicht von einem erheblichen Arbeitsausfall mit Entgeltausfall auszugehen.

(2)Der Fortbestand der Arbeits- und Dienstpflicht bedingt nicht, dass das gesamte Personal in der Einrichtung anwesend sein muss. Es soll durch den Arbeitgeber (Träger) in geeigneten Fällen Alternativarbeit von zu Hause aus ermöglicht werden.

(3)Das in den Kindertageseinrichtungen und Tagespflegstellen vorhandene Personal ist gegenwärtig, soweit es nicht unmittelbar in die Notbetreuung eingebunden ist, vorrangig für vielfältige im Zusammenhang mit dem Bildungsauftrag stehende pädagogische Aufgaben einsetzbar und einzusetzen. In der Zeit, in denen das Fachpersonal nicht mit der Notbetreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen befasst ist, sind andere Aufgaben zu erledigen, wie beispielsweise

•die Vor- und Nachbereitung der Betreuungsstunden,

•das Aufarbeiten von Portfolios und Akten,

•die Überarbeitung von Konzepten und Konzeptionen oder

•die Vorbereitung der Leistungs-, Qualitäts- und Entgeltverhandlungen.

Es können verschiedene Angebote elektronisch für die Kinder erarbeitet und über die Webseite der Kindertageseinrichtung oder der Tagespflegestelle zur Verfügung gestellt werden wie z. B.

•Bastelanleitungen (Video, Fotos, PDF-Dateien),

•Eingelesene Texte als Podcast oder

•Videoclips mit Bildungsinhalten oder Liedern zu Mitsingen etc.

(4)Die Zeit soll für die Inanspruchnahme geeigneter digitaler/elektronischer Angebote der Fort- und Weiterbildung genutzt werden.

(5)Dienst- und andere Beratungen können als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden. Das gilt auch für externe pädagogische Fachberatung.

(6)Absatz 1 Satz 2 steht die freiwillige Nutzung von Arbeitszeitguthaben und das Gewähren von freiwillig beantragtem Urlaub nicht entgegen.

§4

Wochenarbeitsstunden

(1) Es sind nach wie vor alle Tarif- und Arbeitsverträge unverändert einzuhalten. Das bedeutet:

a)Es ist nicht zulässig, das Personal dazu zu drängen, Minusstunden aufzubauen.

b)Ebenso darf nicht zwangsweise der Jahresurlaub vorgezogen oder Urlaub angeordnet werden.

c)Verantwortungsvoll genutzt werden können die Möglichkeiten der in Arbeitsverträgen geregelten Instrumente flexibler Wochenarbeitszeit oder der Abbau von darüber hinaus zusätzlich vereinbarten Zeitkontingenten. Dies gilt vor dem Hintergrund des Fortbestands der Einrichtungen und der daran geknüpften Fortsetzung der öffentlichen Zuweisungen sowie des inzwischen beschlossenen Sozialschutzpakets (SodEG) explizit auch für Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe, welches negative finanzielle Folgen kompensieren soll.

Von diesen unter Absatz 1 Buchst. c genannten rechtmäßigen Möglichkeiten soll restriktiv Gebrauch gemacht und einvernehmliche Lösungen mit der Mitarbeiterin und dem Mitarbeiter gesucht werden.

(2) Von Änderungskündigungen soll Abstand genommen werden, da dies eine tiefgreifende Veränderung des Arbeitsverhältnisses mit sich bringen, die für diesen befristeten Zeitraum eher kontraproduktiv zu sehen ist.

(3) Soweit Personalkosten gesenkt werden, hat dies Auswirkungen auf die bestehenden LEQ-Vereinbarungen, die ggf. anzupassen sind.

§5

Kurzarbeit

(1)Die Einführung von Kurzarbeit ist regelmäßig nicht möglich, weil sie nur dann eingeführt werden kann, wenn es dafür im Arbeitsverhältnis eine Rechtsgrundlage gibt. Das Direktionsrecht oder die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes reichen dafür allein nicht aus. Erforderlich ist eine Regelung im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder in einer Dienstvereinbarung mit dem Personalrat.

(2)Weil wegen des Fortbestands der Einrichtungen und der weiterhin bestehenden Arbelts- und Dienstpflicht des Personals die öffentlichen Zahlungen weiter geleistet und Defizite aus dem Verzicht auf die Erhebung von Kostenbeiträgen von den Eltern entsprechend des Erlasses vom 31. März 2020 ausgeglichen werden, fehlt es an einem Finanzierungsdefizit und deshalb am erforderlichen Entgeltausfall.

§6

Inkrafttreten und Außerkrafttreten

Dieser Erlass tritt am 01. April in Kraft und am 19. April 2020 außer Kraft.

4 01.04.20 | Neuer Fahrplan für Abiturprüfungen: Zwei Termine zur Auswahl

Die Abiturprüfungen in Sachsen-Anhalt können in diesem Jahr in zwei Prüfungsdurchgängen stattfinden. Ein neuer Zeitplan wurde heute verabschiedet.

Demnach beginnt der erste Prüfungszeitraum am 04. Mai 2020, der zweite Durchgang startet am 02. Juni 2020. Den Schülerinnen und Schülern ist es freigestellt, sich für jeweils einen Prüfungsdurchgang zu entscheiden. Der letzte Schultag wurde um eine Woche auf den 30. April 2020 verlegt.

Die Termine im Detail:

1. Durchgang

• 04. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Physik,

• 05. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Mathematik,

• 06. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Chemie,

• 07. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Biologie,

• 08. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Englisch,

• 11. Mai 2020 schriftliche Prüfung in Fächern ohne zentrale Prüfungen,

• 12. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Deutsch,

• 13. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Französisch,

• 14. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Geschichte,

• 15. Mai 2020 schriftliche Prüfung im Fach Russisch

2. Durchgang

• 02. Juni 2020 schriftliche Prüfung in Fächern ohne zentrale Prüfungen,

• 03. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Deutsch,

• 04. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Französisch,

• 05. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Englisch,

• 08. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Mathematik,

• 09. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Physik,

• 10. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Biologie,

• 12. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Chemie,

• 15. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Geschichte,

• 16. Juni 2020 schriftliche Prüfung im Fach Russisch

Die „Zweite Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2“ hat das Ministerium für Bildung ermächtigt, Regelungen zur Sicherstellung der Prüfungen und notwendigen Prüfungsvorbereitungen an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt zu erlassen. Ein entsprechender Erlass wurde heute an die Schulen versandt.

Danach sind folgende Prüfungen gestattet:

a. Abiturprüfungen, einschließlich Berufliches Gymnasium,

b. Prüfungen zum Erwerb des Realschulabschlusses, einschließlich der BFS Technik, und BFS Sozialpflege,

c. Besondere Leistungsfeststellungen zum Erwerb des qualifizierten Hauptschulabschlusses,

d. Prüfungen zum Erwerb des Realschulabschlusses an der Abendsekundarschule,

e. Prüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife,

f. Prüfungen zum Erwerb aller Schulabschlüsse für Nichtschülerinnen und Nichtschüler

Weiterhin sind Klausuren, die erforderlich sind, um zur Prüfung zur Erlangung der des Abiturs zugelassen zu werden, gestattet.

Zur Durchführung gelten die bisher bekannten Sicherheitsmaßnahmen:

a. Zwischen den Teilnehmenden ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Muss ein Integrationshelfer anwesend sein, kann der Mindestabstand zwischen ihm und dem von ihm betreuten Schüler unterschritten werden, dabei ist für angemessenen Mundschutz zu sorgen. Die Dauer der Einhaltung des Mindestabstands erstreckt sich auf die gesamte Zeit des Aufenthalts auf dem Schulgelände;

b. die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten müssen: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer; die Anwesenheitsliste ist von der Schule für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlagen vollständig auszuhändigen;

c. Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19 Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen sind auszuschließen;

d. die Schulen befragen die Teilnehmenden, ob diese innerhalb der letzten 14 Tage aus dem Ausland zurückgekehrt sind oder ob sie in Kontakt zu Rückkehrern standen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten; diese Personen sind auszuschließen, soweit sie einer der Fragen mit ja beantworten;

e. die Schulen informieren die Teilnehmenden über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand halten und Husten- und Nies-Etikette.

Schulen können darüber hinaus weitergehende Maßnahmen ergreifen, wenn sie das aufgrund ihrer Kenntnis der besonderen Situation vor Ort für erforderlich halten.

5 01.04.20 | Land ersetzt Elternbeiträge für April auch bei Notbetreuung

Auch für Familien, die die Notbetreuung in den Kindertagesstätten im April in Anspruch nehmen, ersetzt das Land die Elternbeiträge für den laufenden Monat. Das sieht eine Erweiterung des gemeinsamen Runderlasses von Sozial- und Innenministerium vor, über den Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne am 31.03.2020 im Kabinett informiert hat. Sozialministerin Petra Grimm-Benne: „Das ist ein wichtiges Zeichen an diejenigen, die sich in dieser schwierigen Zeit in der Pflege und vielen anderen Bereichen für unser Gemeinwesen einsetzen, und die darum die Betreuung ihrer Kinder nicht selbst übernehmen können.“

Laut Erlass erstattet demnach das Land den Gemeinden ihre Einnahmeverluste, die diese aufgrund nicht erhobener oder zurückgezahlter Elternbeiträge erlitten haben. Auf der Basis der Meldungen der Landkreise und kreisfreien Städte bis Anfang August erstattet das Land die entsprechenden Summen. Bisher war diese Regelung auf die Elternbeiträge von Familien begrenzt gewesen, deren Kinder aufgrund der Schließungen im Zuge der Corona-Krise die Kinderbetreuung nicht in Anspruch nehmen konnten.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind Schulen und Kindergärten seit dem 16. März in Sachsen-Anhalt geschlossen. Die Maßnahme zum Schutz vor Infektionen gilt aktuell bis zum 19. April.

6 31.03.20 | Mit dem Notfall-KiZ unterstützt das Bundesfamilienministerium Eltern, bei denen aufgrund der Corona-Pandemie Einkommen wegfällt

Der Kinderzuschlag (KiZ) ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern mit kleinen Einkommen, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen. Für ein Paarfamilie mit zwei Kindern ist das ein Einkommen von circa 1400 bis circa 2400 Euro netto. Bei hohen Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht.

Da viele Familien und Alleinerziehende durch die Corona-Pandemie Einkommenseinbußen haben, wurde der reguläre Kinderzuschlag jetzt angepasst.

Damit reagiert die Bundesregierung auf die kurzfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Familien und Kinder, die aktuell weniger Geld haben und nur noch über ein kleines Einkommen verfügen, sollen so unterstützt werden.

Der Notfall-KiZ soll ab dem 1. April 2020 beantragt werden können.

Der Antrag kann bequem online auf der Internetseite der Familienkasse gestellt werden. Mitt dem KIZ-Lotsen der Familienkasse kann geprüft werden, ob voraussichtlich ein Anspruch besteht.

Hier gehts zur Meldung des BMFSFJ.
7 31.03.20 | Covid-19-Patient wieder genesen

Der Mann aus der Gemeinde Barleben, der vor drei Wochen positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, ist wieder genesen. Das geht aus Informationen des Gesundheitsamtes des Landkreises Börde hervor. Der letzte von insgesamt drei Tests war negativ ausgefallen. Die dreiwöchige häusliche Quarantäne ist damit beendet.

8 30.03.20 | Soforthilfen können abgerufen werden

Ab sofort können Solo-, Selbstständige, Kleinstunternehmer und Freiberufler in Sachsen-Anhalt die Corona-Soforthilfe bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragen. Am schnellsten können die Anträge bearbeitet werden, wenn sie per E-Mail an soforthilfe-corona@ib-lsa.de versendet werden.

Die Anträge können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.


Den Antrag finden Sie hier.

9 27.03.20 | Regelung zu Kitakosten

Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen vom 15.03.2020 und der Allgemeinverfügung des Landkreises Börde zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen vom 16.03.2020 sind bis einschließlich 19.04.2020 die Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte in der Gemeinde Barleben geschlossen.

Da Eltern, die ihr Kinder/ihre Kinder in einer Kindereinrichtung in der Gemeinde Barleben angemeldet haben, trotz des Betreuungsvertrages mit der Gemeinde Barleben in diesem Zeitraum nicht betreuen lassen konnten, wird die Beitragszahlung zunächst für den Monat April 2020 ausgesetzt. Dies betrifft die Eltern, deren Kinder nicht in der Notbetreuung betreut werden.

Bei Teilnahme am Lastschriftverfahren wird dies von der Gemeinde Barleben automatisch berücksichtigt. Bei festgelegten Überweisungen und Daueraufträgen wird um eigenständige Beachtung gebeten.

10 27.03.20 | Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse für die Wirtschaft zur Verfügung

Landesregierung zu Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler

Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse für die Wirtschaft zur Verfügung

Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt steht durch die Corona-Pandemie vor einer sehr harten Bewährungsprobe. Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Unternehmen. Die Landesregierung hat sich deshalb auf ein Hilfspaket verständigt, das insbesondere Zuschüsse für Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen vorsieht. Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt hierzu: „Wir haben sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Ihnen wollen wir in der Krise schnell, effektiv und unbürokratisch helfen. Mit dem Hilfspaket senden wir ein entschlossenes und starkes Signal aus.“

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann betont: „Es ist gut, dass wir uns innerhalb der Landesregierung darauf verständigen konnten, die Bundeshilfen durch ein landeseigenes Programm zu ergänzen. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsstruktur ist sehr kleinteilig. Kleine Unternehmen können einer derartigen Krise jedoch weniger lange standhalten als große Konzerne. Mit dem Landesprogramm geben wir jetzt diesen kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen vor allem durch die Gewährung von Zuschüssen eine Zukunftsperspektive. Wir werden darüber hinaus auch in den kommenden Wochen die wirtschaftliche Situation genau analysieren und uns eng mit gewerblichen Kammern, Arbeitgeberverbänden sowie Gewerkschaften austauschen. Unser Ziel ist es, die erfolgreich gewachsenen Wirtschaftsstrukturen des Landes möglichst zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Sollte es in den kommenden Wochen und Monaten erforderlich sein, werden wir unser Hilfsprogramm entsprechend anpassen.“

Finanzminister Michael Richter erläutert: „In so einer Zeit ist es geboten, Kredite aufzunehmen um zu helfen. Am Geld wird es nicht scheitern. Ich habe mit der Investitionsbank verabredet, dass unter Beachtung notwendiger Regeln die Hilfen unbürokratisch und schnell ausgezahlt werden.“

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse wird insgesamt 150 Millionen betragen; diese werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt.

Unternehmen mit

• bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,

• 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,

• 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,

• 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen- Anhalt. Ab Montag (30. März 2020) können sich Unternehmer und Solo- Selbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen. Um die beantragten Hilfen schnellstmöglich auszuzahlen, bündelt die Investitionsbank ihre Kapazitäten. Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen.

Der Antrag wird bewusst unbürokratisch gestaltet und die Hinweise des Bundes aufgreifen. Geltend gemacht werden können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Neben Solo- Selbstständigen und Unternehmen können auch Künstler, Kulturschaffende sowie landwirtschaftliche Unternehmen einen Zuschuss beantragen. Von den rund 56.000 Unternehmen in Sachsen-Anhalt zählen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 76 Prozent (42.700) weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 18,3 Prozent haben zwischen 10 und 50 Beschäftigte (10.200 Unternehmen). Darüber hinaus gibt es mehr als 40.000 Solo-Selbstständige in Sachsen-Anhalt. Neben den Zuschüssen wird das Land auch ein Programm mit attraktiven Darlehen für Unternehmen auflegen, um Liquidität zu sichern.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gibt es auch auf den Social-Media- Kanälen des Ministeriums bei Twitter, Instagram und Facebook.

Informationen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt sind verfügbar unter:

https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/

11 25.03.20 | Soforthilfeprogramm zur Unterstützung der Kunst- und Kulturszene

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat ein Soforthilfeprogramm zur Unterstützung der Kunst- und Kulturszene eingerichtet, das sich an in existenzielle Notlage geratene Künstlerinnen und Künstler richtet. Antragsberechtigt sind selbständige Künstlerinnen und Künstler, die in den Bereichen Musik, darstellende oder bildende Kunst ihre künstlerische Tätigkeit schaffen, ausüben oder lehren sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Den Antrag finden Sie hier:

https://www.kuenstlersozialkasse.de/fileadmin/Dokumente/Mediencenter_K%C3%BCnstler_Publizisten/Vordrucke_und_Formulare/Aenderung_Arbeitseinkommen.pdf
12 24.03.20 | Kfz-Zulassungsstelle bleibt geschlossen

Kfz-Zulassung nur noch nach Einzelfallentscheidung möglich / gebuchte Onlinetermine sind ab sofort hinfällig

Die Aufrechterhaltung dieser Dienstleistung und die dadurch entstehen Kontaktbrücken zwischen Menschen stehen nicht im Einklang mit der zweiten Eindämmungsverordnung, die die Landesregierung heute (24.03.2020) beschlossen hat.

Ab sofort gilt für den Landkreis Börde zu Kfz-Zulassungsangelegenheiten das Prinzip der Einzelfallentscheidung. Antragsteller, die einen unaufschiebbaren Grund nachweisen (zum Beispiel für Lebensmitteltransporte, für den Rettungsdienst, die Krankenversorgung oder für Pflegedienste) , können unter Beachtung aller hygienischen und amtlichen Regeln einen Einzeltermin erhalten. Dazu ist mit der jeweiligen Begründung, unter Angabe der vollständigen Kontaktdaten, ein formloser Antrag zu stellen. Der Antrag kann per Mail strassenverkehr@landkreis-boerde.de oder per Telefax 03904 7240-53670 übermittelt werden. Selbstverständlich stehen für die Beantragung auch alle bekannten Behördenbriefkästen des Landkreises Börde zur Verfügung.

13 24.03.20 | Trauerhallen bleiben geschlossen

Der Bürgermeister der Gemeinde Barleben erlässt auf der Grundlage der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. März 2020 sowie der Verordnung der Landesregierung Sachsen-Anhalt vom 17. März 2020 folgende Regelung zur Benutzung der gemeindlichen Friedhöfe als öffentliche Einrichtung

1. Die gemeindlichen Trauerhallen werden mit Wirkung vom 23. März 2020 bis auf weiteres geschlossen. Trauerfeiern können nur unter freiem Himmel an der Grabstätte abgehalten werden.

2. Beerdigungen sind im engsten Familienkreis, mit einer maximalen Anzahl von 20 Personen gestattet.

3. Der Veranstalter oder die Veranstalterin (Auftraggeber) hat folgendes sicherzustellen:

- zwischen den Teilnehmenden wird ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten und - die anwesenden Personen werden in einer Anwesenheitsliste erfasst, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Adresse und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen.

4. Die Nutzung der Kühlzelle wird weiterhin gewährt.

Diese Verordnung tritt am 23. März 2020 bis auf weiteres in Kraft.

14 23.03.20 | Kontaktverbot - Land erlässt Allgemeinverfügung

Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung vom 22.03.2020 eine Allgemeinverfügung, in Form einer Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie, erlassen. Ziel ist die Eindämmung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2. Darüber hinaus sind seit dem 20.03.2020 Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet Sachsen-Anhalt untersagt.

Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie

+++ Bekanntmachung des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt vom 22. März 2020 +++

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erlässt auf der Grundlage des § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 IfSG in Verbindung mit §§ 4 Absatz 1, 19 Absatz 2 Satz 3 und Absatz 3 Satz 1 Gesundheitsdienstgesetz Sachsen-Anhalt (GDG LSA) folgende

Allgemeinverfügung

1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere:

1.1 die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,

1.2 notwendige Lieferverkehre und Umzüge,

1.3 die Inanspruchnahme medizinischer, zahnmedizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blut- und Blutplasmaspenden) sowie Besuche bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),

1.4 Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Nutzung von Geschäften im Sinne der Nr. 4.2 und Reparaturdienstleistungen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Frisören und Barbieren, Massagepraxen, Kosmetik-, Nagel-, Piercing- und Tattoostudios und ähnliche Betriebe,

1.5 der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern und eigenen Kindern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,

1.6 die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen insbesondere die Wahrnehmung des Ehrenamtes im sozialen Bereich,

1.7 die Begleitung Sterbender sowie Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis,

1.8 Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung,

1.9 das Aufsuchen von Gerichtsverhandlungen sowie die Wahrnehmung dringender Rechtsangelegenheiten und

1.10 Handlungen zur Versorgung und notwendigen Bewegung von Tieren.

2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet.

3. Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 7. August 2014 (GVBl. LSA S. 386, 443), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Dezember 2016 (GVBl. LSA S. 360), sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

3.1​Ausgenommen sind die Belieferung, die Mitnahme und der Außer-Haus-Verkauf. Hierbei ist sicherzustellen, dass

- ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird und

- im öffentlichen Bereich einschließlich Einkaufszentren kein Verzehr in einem Umkreis von weniger als 50 Metern zum Abgabeort stattfindet.

3.2 Bei gastronomischen Angeboten in Beherbergungsbetrieben ist auch die Lieferung im Zimmerservice zulässig.

4.​Untersagt wird die Öffnung von Ladengeschäften jeder Art.

4.1 Von der Schließungsverfügung nach Nr. 4 ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen, Tierbedarf, Fahrradläden, Bau- und Gartenmärkte, Großhandel, Tankstellen und Kfz-Teileverkaufsstellen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Wochenmärkte, der Betrieb von Lebensmittelhandel im Reisegewerbe, Reinigungen, Waschsalons, der Online-Handel und Abhol- und Lieferdienste.

4.2 Bei Ladengeschäften, die ein Mischsortiment führen, ist eine Öffnung zulässig, soweit das nach Nr. 4.1 zugelassene Sortiment einen nicht nur unerheblichen Anteil am Gesamtsortiment umfasst.

4.3 Die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte können auf Antrag Ausnahmegenehmigungen für andere für die Versorgung der Bevölkerung unbedingt notwendige Geschäfte erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

4.4 Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die in Nr. 4.1 genannten Ausnahmen sowie deren gastronomische Einrichtungen für die Belieferung, Mitnahme und Außer-Haus-Verkauf unter den Voraussetzungen der Nr. 3.1 erlaubt.

5. Die Sicherheitsbehörden und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Allgemeinverfügung. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.

6. Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Absatz 1a Nr. 6 IfSG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

7. Weitergehende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden bleiben unberührt.

8. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Absatz 3 i V m § 16 Absatz 8 IfSG sofort vollziehbar.

9. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 05. April 2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden am 05. April 2020, 24:00 Uhr.

15 23.03.20 | Kundeninformation Kreissparkasse Börde

Corona-Krise - Präventionsmaßnahmen der Kreissparkasse Börde

Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen uns, dass wir gemeinsam vor einer großen und bisher nicht gekannten Bewährungsprobe stehen. Die Bundes- und Landesregierung wollen mit drastischen Maßnahmen die Ausbreitung des Corona-Virus vermindern.

Auch wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Das erklärte Ziel ist: Die Kreissparkasse Börde steht an der Seite ihrer Kunden und bleibt präsent!

Wir bereiten uns auf die zu erwartende Ausbreitung des Corona-Virus vor: Um unseren Kunden verlässlich alle gewohnten Leistungen anbieten zu können, werden wir ab Montag, 23.03.2020, unsere Service-, Kasse- und Dienstleistungsgeschäfte aufgrund der besonderen Lage und zur Sicherstellung der Verfügbarkeit auf die Geschäftsstellen Oschersleben, Haldensleben, Wolmirstedt, Wanzleben, Hohenwarsleben, Eilsle- ben und Oebisfelde konzentrieren.

Die Selbstbedienungsbereiche bleiben an allen Standorten wie gewohnt geöffnet. Die Versorgung der Kunden mit Bargeld ist somit weiterhin gewährleistet.

Ziel dieser Maßnahme ist die Reduzierung des Infektionsrisikos für unsere Kunden und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe.

Kundenberatungen, Aufträge und Services können täglich von 8.00 bis 19.30 Uhr über unser Kundenservice-Center (Telefon: 03949 911-0) oder rund um die Uhr in der Internetfiliale abgewickelt werden. Auch die Briefkästen werden weiterhin geleert.

Die Bargeldversorgung und die Funktionsfähigkeit der Zahlungsverkehrssysteme sind und bleiben somit funktionsfähig. Die Standortzusammenlegungen sind zeitlich befristet und gelten bis auf Weiteres. Wir leisten damit unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus und folgen den Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert- Koch-Instituts.

Wir möchten gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden gesund durch diese Zeiten kommen und danken daher für das Verständnis.

16 21.03.20 | Abfallentsorgung im Landkreis Börde / Kleinannahmestellen bleiben ab 21. März geschlossen

Ab 21. März 2020 bleiben alle Kleinannahmestellen im Landkreis Börde (Haldensleben / Oschersleben / Wolmirstedt/Elbeu / Wanzleben / Oebisfelde) geschlossen. Für gewerbliche Entsorger erfolgt wie bekannt - nun ein „geordneter Einzelterminablauf“.

Die bisher geöffneten Kleinannahmestellen haben sich zu Orten entwickelt, an denen große Menschenansammlungen entstehen. Genau dieser Sachverhalt steht der amtlich erlassenen Endämmungsverordnung entgegen. Landrat Martin Stichnoth wirbt bei der Bevölkerung um Einsicht: „Die durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt erlassenen Restriktionen sind zwingend zu beachten, um die voranschreitende Corona-Pandemie einzudämmen. Landesweit ist allen Verantwortungsträgern bewusst, dass es sich beim `Einfrieren“ des öffentlichen Lebens um einschneidende, aber zwingend notwendige Maßnahmen handelt. Ich richte meinen dringenden Appell an jeden Einzelnen, sich an die amtlich vorgegebenen Regelungen und Vorschriften zu halten. Akzeptieren Sie bitte die Einschränkungen. Denn der Schutz der Gesundheit unserer Menschen, Ihrer Familie, Ihrer Freunde und Bekannten steht an erster Stelle.“

Für Rückfragen zur Abfallentsorgung während der Corona-Krise wurde ein Telefon eingerichtet: 039201 703350. Die Nummer ist bis auf Weiteres montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

17 18.03.20 | +++ Information der Gemeinschaftsschule +++ 

Liebe Eltern, Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Barleben, aufgrund der aktuellen Lage ist die Schule bis zum 13.April 2020 geschlossen. Seit Mittwoch, den 18.03.2020 stehen für alle Klassen Aufgaben zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch alle weiteren Informationen in diesem Zusammenhang auf der Webseite: www.gms-barleben.de

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihren Familien vor allem eins: Bleiben Sie gesund! Ihr Team der GMS Barleben

18 18.03.20 | +++ Fahrplan Bördebus ab 19.03.20 +++ 

Sehr geehrte Fahrgäste, die BördeBus Verkehrsgesellschaft mbH wird mit Wirkung vom 19.03.2020 den Ferienfahrplan in Kraft setzen. Alle Verkehre werden dann wie an einem regulären Ferientag durchgeführt.   Wir bitten um Beachtung und Verständnis für diese Maßnahme!

19 18.03.20 | +++ Information Arztpraxis Witzenhausen +++ 

Am 17.03.2020 wurden in der Praxis von Fr. Dr. Witzenhausen alle Patienten durch das Fenster behandelt. Dies geschah aufgrund eines Verdachtsfall in der Praxis, sodass die Regelung nur für diesen Tag galt. Das Testergebnis fiel negativ aus. Ab heute läuft der Praxisbetrieb wieder in gewohnten Strukturen.

20 17.03.20 | Bürgertelefon geschaltet.

Die Gemeinde Barleben hat mit sofortiger Wirkung ein Bürgertelefon geschaltet. Unter der Rufnummer 039203 / 565-2111 stehen wir Ihnen in der Zeit von 8:00 - 18:00 Uhr für Fragen zur Verfügung.

21 17.03.20 | Einrichtungen & Geschäfte schließen
22 17.03.20 | Mittellandhalle: Spiel & Trainingsbetrieb

Aufgrund der aktuellen Situation ist der Komplex Mittellandhalle ab sofort bis voraussichtlich 19.04. 2020 für den Trainings- und Turnierbetrieb sowie für öffentliche Veranstaltungen geschlossen.

23 17.03.20 | Öffnungszeiten der Verwaltung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Barleben,
aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Gemeindeverwaltung vorerst bis zum 17.04.2020 geschlossen. Um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren, erfolgt der Kontakt zwischen Bürger und Verwaltung ausschließlich per Telefon, E-Mail oder das Internet. Nicht notwendige Behördengänge sind zu vermeiden. Sollte ein persönlicher Kontakt unumgänglich sein, ist dieses nur durch Terminvereinbarung möglich.

24 13.03.20 | Kindertageseinrichtungen mit sofortiger Wirkung geschlossen

Zeitraum vom 16. März – 13. April 2020

KiGa Barleben (Barleber Schlüpfe) geschlossen

KiKri Barleben (Jenny Marx) geschlossen

Kita Meitzendorf (Birkenwichtel) geschlossen

Hort der Grundschule Barleben geschlossen

Kita Ebendorf (Gänseblümchen) GEÖFFNET = Notfall-Kita! Für den allgemeinen Betrieb geschlossen

Die Notfall-Kita steht allen Eltern zur Verfügung, die in einem Systemrelevantem Job beschäftigt sind und die Daseinsfürsorge absichern, insbesondere sind das die nachstehenden Berufsgruppen: Mitarbeiter im Gesundheitswesen – Krankenpfleger, Altenpfleger, Arzthelfer, Ärzte, Apotheker und Mitarbeiter aus Apotheken, Polizeibeamte, Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Rettungsdienstes, Mitarbeiter aus Behörden; Erzieher, Müllentsorgung, Bus-, Bahn- und LKW Fahrer, Lebensmittelversorgung/Handel, Wasser- und Stromversorgung uvw.. Es kann aber auch Einzelfälle geben, über die zu entscheiden ist (beispielsweise die Reinigungskraft, die eine sehr wichtige Aufgabe in medizinischen Einrichtungen realisiert).

Appell: Die BürgerInnen, die einen Systemrelevanten Job ausüben sind sich bitte ihrer besonderen und verantwortungsvollen Aufgabe bewusst und nehmen diese bitte im Sinne der Allgemeinheit wahr. Im Sinne der zivilgesellschaftlichen Gesamtverantwortung gilt es nun die Risikogruppe zu schützen und die notwendigen Prozesse der Gesellschaft am Laufen zu halten.

Die folgenden Einrichtungen werden eigene Meldungen veröffentlichen:

Kita Gut Arnstedt (Bodelschingh-Haus Stiftung) - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

Hort der Ecole Grundschule (Bodelschingh-Haus Stiftung) - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

Kita Dahlenwarsleben (Hoppetosse) – Bitte beachten Sie die Homepage der Niederen Börde

Ecole Gymnasium - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

Ecole Grundschule - Montag erfolgte eigene Presse- und Elterninformation

25 13.03.20 | Bürgerverkehr wird eingeschränkt

Aufgrund der aktuellen Situation wird der Bürgerverkehr in der Gemeindeverwaltung vorerst bis zum 13.04.2020 eingeschränkt.

Bitte prüfen Sie selbst, wie dringend Ihr Anliegen ist und ob Sie es nicht schriftlich, telefonisch oder per Mail vortragen können. Abzugebende Formulare können in unseren Briefkasten geworfen werden.

Personalausweise und Pässe werden derzeit nur verlängert, wenn Sie eine Reise antreten, eine Immobilie kaufen, einen Kredit aufnehmen oder ähnliches.

Danke für Ihr Verständnis.

26 13.03.20 | Wegen Coronavirus: Bürgermeister trifft Festlegungen

Aufgrund der besonderen Lage und um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat Bürgermeister Frank Nase einige Festlegungen getroffen, die für alle Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie der nachgeordneten Einrichtungen, wie Kindereinrichtungen, Feuerwehr und Bibliothek ab sofort gelten. So sollen Mitarbeiter, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, sich unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben und Kontakt zum Gesundheitsamt ihres Landkreises bzw. kreisfreien Stadt aufnehmen. Das gilt gleichfalls für Rückkehrer aus anderen Urlaubsländern, die auf Reiserouten neuralgische Punkte, wie Flughäfen, Großbahnhöfe etc. nutzen mussten. Über die Anweisungen/Maßnahmen des jeweiligen Gesundheitsamtes ist der Vorgesetzte bzw. das Bürgermeisterbüro zu informieren.

Ebenfalls hat der Bürgermeister angewiesen, dass Dienstreisen, Fortbildungen und Schulungen zu reduzieren, möglichst zu vermeiden sind.

Zum Erhalt des Dienstbetriebes in der Gemeindeverwaltung wird in Einzelfällen eine Urlaubssperre in Betracht gezogen.

„Die Ausbreitung des Coronavirus ist eine enorme Herausforderung für uns als Gesellschaft. Mir ist es dennoch wichtig, dass wir mit Ruhe und Besonnenheit, durch diese angespannte Zeit lenken“, erklärt Frank Nase diese Vorsichtsmaßnahmen.

27 13.03.20 | Internationale Kooperationsbörse in Barleben wird verschoben

Die für den 21. bis 23. April geplante Internationale Kooperationsbörse in der Gemeinde Barleben wird nicht stattfinden. Die Netzwerkpartner haben sich nach intensivem Austausch einheitlich dazu entschieden, die Veranstaltung im April abzusagen. „Uns Netzwerkpartnern obliegt die volle Verantwortung unseren Teilnehmern und Gästen gegenüber. Bei der momentanen Lage die Kooperationsbörse durchzuführen, können wir nicht vertreten“, erklärt Sven Fricke vom Unternehmerbüro der Gemeinde Barleben.

Die Internationale Kooperationsbörse soll in diesem Jahr jedoch nicht komplett ausfallen, sondern an einem anderen Termin stattfinden. Wann das sein wird, ist derzeit noch unbestimmt.

28 11.03.20 | Informationen zum Corona-Fall in der Gemeinde Barleben

Das Gesundheitsamt des Landkreises Börde hat gegenüber der Gemeinde Barleben am heutigen Morgen offiziell bestätigt, dass es in der Gemeinde Barleben einen ersten Corona-Fall gibt. Ein 39-jähriger Mann aus Barleben wurde positiv auf Covid 19 getestet. Er befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Diese dauert 14 Tage und wird vom Gesundheitsamt überwacht.

Nach Rekonstruktion der Kontaktkette durch das Gesundheitsamt des Landkreises Börde hatten der Erkrankte und deren Familienangehörige keinen Kontakt zu Gemeinschaftseinrichtungen (Kitas/Schulen) in der Gemeinde Barleben. Daher werden diesbezüglich vorerst keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Der Landkreis Börde hat eine Internetseite mit Informationen und aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus erstellt.

https://www.landkreis-boerde.de/menschen/gesundheit/coronavirus/

Übersicht Verwaltung

Gemeinde Barleben | Verwaltung
Ernst-Thälmann-Str. 22
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-0

Öffnungszeiten:
Dienstag 9:00 - 12:00 & 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 9:00 - 12:00 & 13:00 - 15:30 Uhr

Status: geschlossen

Gemeinde Barleben | Rathaus
Breiteweg 50
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-0

Öffnungszeiten:
Dienstag 9:00 - 12:00 & 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 9:00 - 12:00 & 13:00 - 15:30 Uhr

Status: geschlossen


Ortschaft Ebendorf
Bürgerhaus
Am Thieplatz 1
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-4410

Öffnungszeiten:
Mittwoch 9:00 - 12:00 & 13:00 - 18:00 Uhr

Status: geschlossen

Ortschaft Barleben
Breitweg 50
39179 Barleben
 

Telefon: 039203 / 565-3320

Öffnungszeiten:
Dienstag 9:00 - 12:00 & 13:00 - 18:00 Uhr

Status: geschlossen


Ortschaft Meitzendorf
Dorfgemeinschaftshaus
Lange Straße 23
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-4310

Öffnungszeiten:
Dienstag 9:00 - 12:00 & 13:00 - 18:00 Uhr

Status: geschlossen


Übersicht Kitas & Schulen

Kindertageseinrichtungen (alle)

Status: geschlossen

Hort Barleben
Leiterin: Claudia Bergner
Breiteweg 158
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-4220

Status: geschlossen


Grundschule Barleben
Schulleiterin: Anja Krause
Feldstraße 20
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-4210

Status: geschlossen

Gemeinschaftsschule Barleben
Schulleiterin: Birgit Sydow
Feldstraße 20
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565-3610

Status: geschlossen


Internationale Grundschule Pierre Trudeau
Schulleiterin: Anke Strehlow
Schulstraße 12
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 561 542

Status: geschlossen

Internationales Gymnasium Pierre Trudeau
Schulleiter: Dr. Michael Kleinen
Bahnhofstraße 27/28
39179 Barleben

Telefon: 039203 / 565 810

Status: geschlossen